![]() Fondato nel 1923 |
LICEO SCIENTIFICO GUGLIELMO MARCONI |
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| Via Costituente 4 - 43100 Parma (PR); tel. 39 0521282043 e fax 39 0521231353 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| SITO TESTUALE | Liceo tradizionale | Linguistico | Scientifico "Brocca" | GLI ORARI | DOVE SIAMO | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
PLAN DES BILDUNGSANGEBOTESINHALTSVERZEICHNIS
80 JAHRE IN PARMAIm Mai 1923 wurde aufgrund der "Riforma Gentile", die die königlichen Gymnasien einführte, in Parma das "MARCONI" gegründet. Es war dem großen Wissenschaftler und Physiknobelpreisträger (1909) Guglielmo Marconi gewidmet, der schon im Alter von 22 Jahren den drahtlosen Telegraph patentiert und damit das große Gebiet der Telekomunikation eröffnet hat. Seit jener Zeit hat das Gymnasium Marconi als Zentralfigur in der Geschichte Parmas und bei der Bildung einer Großzahl von Bürgern mitgewirkt, die sich später auf verschiedenen Gebieten, vom Unternehmen über die Forschung bis hin zur Stadtverwaltung ausgezeichnet haben. Das Gymnasium berücksichtigt seit jeher die Wünsche der Schüler und die vielfachen Anforderungen der Gesellschaft. Es ist stets bereit zu Veränderungen durch immer mehr Lernmöglichkeiten, durch neue Didaktiken und neue Berufsfiguren, und durch nützliche Zusammenarbeit mit der Universität, z.B. mit Praktika und Vorbereitungskursen zur Analysis in der Mathematik. PLAN DES BILDUNGSANGEBOTESFür die effiziente Verwirklichung seiner Ziele hat unser Gymnasium einen BILDUNGSANGEBOTSPLAN (P.O.F.)ausgearbeitet, der als grundlegendes Dokument der kulturellen und projektmäßigen Identität gilt. Er enthält die Auswahl des Bildungsangebots und seiner Organisation und die Kriterien der Nutzung aller Möglichkeiten und bedeutet eine Verpflichtung für die gesamte Schulgemeinschaft. WARUM GYMNASIUM?Das Gymnasium Marconi hat mit der Zeit drei verschiedene Bildungsangebote aufgebaut: das Naturwissenschaftliche Gymnasium mit der Möglichkeit, zwischen dem traditionellen Kurs, dem zweisprachigen und dem experimentellen Informatikkurs (PNI) zu wählen; das naturwissenschaftliche Experimentalgymnasium "Brocca" und das Sprachgymnasium: alle drei führen zum Abitur mit Diplomabschluss. Es wird betont, dass in allen drei Schulzweigen der Gymnasialunterricht auf den Erwerb der erlesensten kulturellen Aspekte des"Wissens" hinzielt : die im Lehrplan aufgeführten Fächer sind nicht nur Inhalte, die informieren und bereichern, sondern vor allem Instrumente, durch die der Schüler "lernen lernt". Er soll die geistigen Fähigkeiten erwerben, die ihm helfen, durch Erweiterung seiner Kenntnisse die kulturelle Dimension der menschlichen Erfahrung zu begreifen, um somit sich selbst und seine Zeit in einem kontinuierlichen Bildungsprozess besser zu verstehen. Diese Bildungsspannung entsteht während der Gymnasialzeit durch:
EIN GYMNASIUM - DREI ZWEIGENATURWISSENSCHAFTLICHER ZWEIGDurch die traditionelle, aber kluge Verteilung der Lernfächer will das naturwissenschaftliche Gymnasium eine Allgemeinbildung vermitteln. Naturwissenschaften und humanistische Kultur, experimentelle Aktivitäten und theoretische Verarbeitung ergänzen sich in einem Lehrplan, der als Basis seiner didaktischen Wahl die Aneignung von historischem und kritischem Wissen anstrebt. Diese Allgemeinbildung begünstigt den Zugang zum Universitätsstudium und vor allem zu den auf die wissenschaftliche und angewandte Forschung gerichteten Fakultäten. Ziele und spezifische Metodologien des Naturwissenschaftlichen Zweigs
Versuchskurs "NATIONALER INFORMATIKPLAN"Die Schule hat sich dem Nationalen Informatikplan (PNI) angeschlossen, um durch Einführung der Basisinformatik und der Programmierung in den Lehrplan den Mathematikunterricht für die Schüler auszubauen. ZweisprachenkursUm den Lehrstoff am Gymnasium dem europäischen Standard anzupassen bietet unsere Schule den neuen Schülern die Möglichkeit, sich in einen Versuchskurs mit den Sprachen Französisch-Englisch oder Deutsch-Englisch einzuschreiben. Einrichtungen und Laborräume
Stundenplan : Naturwissenschaftlicher Zweig
* Wochenstundenzahl im Zweisprachenkurs
VERSUCHSZWEIG "BROCCA"1Charakteristisch für diesen Zweig ist der Mittelpunkt der naturwissenschaftlichen Fächer, sowohl im Inhalt als auch in der Methode; dies jedoch im Rahmen einer Allgemeinbildung, bei der der humanistische Raum den Erwerb von für die verschiedenen Kulturausdrücke nötigen Kenntnissen und Instrumenten garantiert. Auch der Informatikunterricht als eigenständiges Fach trägt in seiner Rolle als bedeutendes technisches und wirksames Instrument zur Förderung der logisch-relationalen Fähigkeiten des Schülers bei. Dieser Unterricht wird außerdem durch ein von der EU finanziertes Projekt gefördert und strebt das Erlernen der wichtigsten Basissoftware und des Surfens im Internet an (der Kurs findet in den letzten drei Jahren via Internet statt). In diesem Zweig bevorzugt man im Unterricht eine Lehrmethode für Situationen und Probleme; die Vorgehensweise besteht in der Ergänzung von experimentellen Aktivitäten mit theoretischer Verarbeitung. Daraus erfolgt die Einführung eines Projektfeldes über eine Reihe von organisch zusammenhängenden Problematiken, mit denen sich die Schüler in den letzten zwei Jahren des Kurses auf fachübergreifender Basis auseinandersetzen. Dieser Zweig bereitet die Schüler auf alle Universitätsfakultäten vor, besonders auf die naturwissenschaftlichen und technologischen; es besteht aber auch die Möglichkeit, nach Teilnahme an Fortbildungskursen in Produktionsbetriebe einzusteigen.
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Beniamino Brocca ,
Parlamentarier und Sekretär des Kultusministeriums, hat Anfang
der 90-er Jahre eine Reihe von Lehrversuchen durchgeführt.
Ziele und spezifische Methodologien des "Brocca"-Zweigs
Einrichtungen und Laborräume
Stundenplan: Experimentalzweig "Brocca"
ANMERKUNG: Jede Unterrichtsstunde dauert 50 Minuten, nachmittags findet kein Unterricht statt SPRACHLICHER ZWEIGSeit 1977/78 gibt es an unserem Gymnasium einen sprachlichen Zweig, der eine solide multikulturelle und multilinguistische Bildung bietet. Das Sprachgymnasium basiert auf einem umfangreichen Angebot: die vier Fremdsprachen Englisch, Französisch, Deutsch und Spanisch sind Lehrfächer, von denen Englisch Pflicht ist und zwei weitere Sprachen zur Wahl stehen (Spanisch gibt es nur als dritte Fremdsprache). Dieser Lernzweig hat das Ziel, eine europäische Kultur zu vermitteln, die das Verstehen von Personen aus anderen Ländern und Kulturen und die Zusammenarbeit mit ihnen fördern soll. Unter diesem Aspekt hat unser Gymnasium immer Wert auf den kulturellen "Austausch" mit anderen europäischen Schulen gelegt, um Erfahrungen auszutauschen, Freundschaften zu schließen und sich mit Gleichaltrigen in der Fremdsprache zu verständigen. Dadurch begreifen die Schüler die wertvolle und wichtige Rolle der Kultur und werden gleichzeitig zum Lernen motiviert. Der Lehrplan basiert auf der Ergänzung von sprachlichen Fächern mit naturwissenschaftlichem und humanistischem Wissen. Das Erlernen der Sprachen wird besonders gefördert durch die muttersprachlichen Lehrer und durch moderne Technologie wie z.B. die ständige Nutzung der verschiedenen Labors; so können die Schüler sich wirksame Instrumente aneignen und ihre Fähigkeiten, Flexibilität und Kreativität steigern. Das Sprachgymnasium erlaubt den Zugang zu allen Universitätsfakultäten und begünstigt vor allem den Zugang zu linguistischen, wirtschafts- und kommunikationswissenschaftlichen Fakultäten; die erworbenen Kenntnisse sind außerdem nützlich für den Zugang zu Postdiplom-Kursen (nach dem Abitur). Ziele und spezifische Methodologien des Sprachl. Zweigs
Einrichtungen und Laborräume
Stundenplan: Sprachlicher Zweig
ANMERKUNG: Jede Unterrichtsstunde dauert 50 Minuten; nachmittags findet kein Unterricht statt DIE WAHL VON KULTUR UND BILDUNGDIE GYMNASIALBILDUNGCharakteristisch für die vom Gymnasium angestrebte Bildung ist der Wert, der auf die Kenntnis von Theorie und Geschichte des allgemeinen Wissens gelegt wird. Das Erlernen der Fächer schweift auf ausgewogene Art vom humanistischen bis hin zum naturwissenschaftlichen Gebiet und begünstigt so eine Allgemeinbildung mit Universitätsperspektive. In einer sich ständig ändernden Gesellschaft, in der die Kenntnisse schnell veralten und somit der Mensch unsicher und verwundbar wird, zielt unsere Bildungsphilosophie vielmehr auf den Erwerb allgemeiner Instrumente als auf besondere Sachkenntnisse. Daher neigt das didaktisch-erzieherische Vorgehen vor allem dazu, eine ordentliche Forschungsmethode zu entwickeln, das Kritikbewusstsein und die logisch-kommunikativen Fähigkeiten zu stimulieren, verschiedene Kulturebenen zu interpretieren und miteinander in Beziehung zu bringen, und bei Problemen möglichst viele Lösungen auszuprobieren. KULTUR DER LEGALITÄt UND DER INSTITUTIONENUnter der Erziehung zur Legalität und zur Demokratie verstehen wir die Verbreitung der zivilen Werte wie persönliche Würde und Achtung des Anderen, persönliche Freiheit, Toleranz, Solidarität, Gerechtigkeit, Gleichheit und Verantwortungsbewusstsein. Um diese Werte in ihrer Entwicklung zu begreifen und gleichzeitig miteinander zu teilen, bieten Fächer wie Philosophie und Geschichte nützliche Interpretationswerkzeuge, ohne dabei die Sozialkunde zu vernachlässigen, die die eigentliche Aufgabe hat, die geschichtlichen Hintergründe und den Weg zur Ausarbeitung unserer Verfassung zu rekonstruieren und sie in ihrer ganzen Bedeutung zu bewerten. Die Schule als Gemeinschaft braucht Verhaltensregeln, die die von allen einzuhaltenden Rechte und Pflichten definieren sollen: in diesem Sinn bestimmen die Schul- und Disziplinordnung, die unter Beachtung der Normen des "Statuts der Schüler/innen" von1998 ausgearbeitet wurde, die Grundregeln für ein positives Modell zivilisierten Zusammenlebens, das auf der bewussten Achtung der Legalität im Sinne von Einhalten der Regeln und Annahme der demokratischen Methode beruht. Die eventuellen Disziplinarmaßnahmen des Schulleiters, der Klassenkonferenz oder der einzelnen Lehrer -mit Rücksicht auf die Wahrung des Dienstablaufs- haben das erzieherische Ziel, die verantwortungslosen Schüler zur Pflicht zu rufen. DIE LEHRPLANUNGDie Lehrplanung ist das Hauptinstrument, um rationell und wirkungsvoll die individuelle und kollegiale Arbeit des Lehrers zu organisieren; sie erlaubt ihm, wirksam Zeit und Möglichkeiten zu nutzen und so die Qualität des Lehr- und Lernprozesses zu verbessern. Sie unterteilt sich in drei Phasen: Planung, Durchführung und Kontrolle. Sie beinhaltet die organische und analytische Definition der Ziele, die Erläuterung der Vorgehensweise, die zeitliche und räumliche Organisation, die Vorbereitung der Klassenarbeiten. Klar formuliert wird sie zum Verbindungs- und Vergleichsobjekt bei den Klassenkonferenzen. Im Oktober werden die Klassenkonferenzen zur Definition der Lehrplanung einberufen und bereiten ein Arbeitsprojekt vor, das sich der Beiträge der Fachgebiete und -bereiche mit Übereinstimmung der Beschlüsse des Lehrerkollegiums bedient. "LERNEN LERNEN"Die Wahl mehrerer Methodologien erlaubt es, eins der wichtigsten Ziele der Allgemeinbildung zu verfolgen: "lernen lernen"; das heißt, bei den Schülern eine zum kontinuierlichen Lernen hin gerichtete Geisteshaltung zu entwickeln mit der Überzeugung, dass korrekte methodologische Aneignungen die beste Bildungsvalenz des Wissens darstellen und demnach erlauben, mit der Zeit die Fähigkeit reifen zu lassen, selbständig das eigene Bewusstsein zu gestalten. In dieser pädagogischen Perspektive gewinnen die verschiedenen Lerninhalte Bedeutung; das Erlernen von diversem Wissen - die Grundlage der didaktischen Tätigkeit des Gymnasiums- erlaubt es, die Fähigkeiten der einzelnen Schüler in fortschreitender Aneignung von Geschick und Kompetenz zu fördern. Von besonderer Bedeutung ist deshalb die Kenntnis der Lerninhalte, die erworben wird durch direkte Annäherung in Form von Lektüren und Analysen, die die Grundelemente bestimmen, um zu einer bedeutungsvolleren und strukturierten Vision des Ganzen zu gelangen. Diese Annäherung erfordert eine weite und flexible Reihe von Methodologien (Dialogunterricht, Frontalunterricht, Gruppenarbeit, Problemdidaktik, Labortätigkeit usw.), passend zu den Situationen, die im Lauf der Lehr- und Lernprozessentwicklung aufkommen. DIE BEWERTUNGDie Bewertung ist ein Grundaspekt des Lehr-/Lernprozesses und wird in Bezug auf die Lehrplanung als Kontrollphase definiert; in dem Moment, in dem die qualitativen und quantitativen Ergebnisse der Lehrtätigkeit bewertet werden, ist es also möglich, die Planungslinien zu überdenken und neu zu definieren, um die Wirksamkeit des Bildungsangebotes der Schule zu garantieren. Gleichzeitig legt man durch die Bewertung Punkt für Punkt den Fortschritt des einzelnen Schülers fest, das Niveau seiner Kenntnisse und seiner Fähigkeiten. Wenn die Bewertung während des Lernablaufs ein Kontrollwerkzeug für die Wirksamkeit der Bildungstätigkeit ist und als "Beförderung" der Fähigkeiten des Schülers fungiert, so gilt die Endbewertung als Urteil über den Besitz der nötigen Werkzeuge, um das Lernen fortzusetzen: die Versetzung ist die Anerkennung der für die folgende Klasse erforderlichen Fähigkeiten. Sie muss sich beziehen auf:
Die Bewertung wird sowohl während als auch am Ende des Schuljahrs in Form von Informationsscheinen, Halbjahrszeugnissen (Dezember und Juni) und bei Gesprächen den Familien mitgeteilt. Für die Schüler der Oberstufe wird die Teilnahme an von der Schule angebotenen Ergänzungskursen mit einer für die Bestimmung des Schulkredits (Gesetz n° 425 Staatsprüfung) gültigen Bescheinigung bestätigt; auch der Bildungskredit ist nützlich für die Bestimmung des Schulkredits: er wird bei außerschulischen Einrichtungen erworben und von der Klassenkonferenz bescheinigt, wenn seine Gültigkeit in Übereinstimmung mit den Zielsetzungen der Schule festgestellt wird; dieser Kredit wird in Form einer individuellen Bescheinigung am Ende der Schullaufbahn dokumentiert. NACHHOLEN, UNTERSTÜTZEN, LEISTUNG FÖRDERNDie Nachholaktivitäten sollen den mangelnden Erwerb von Kompetenzen oder Kenntnissen ausgleichen. Das "Wie" und "Wann" wird vom entsprechenden Lehrer bei der spezifischen Planung angegeben und alles wird von der Klassenkonferenz koordiniert. Die Aktivitäten werden nachmittags, am "Schalter" oder während des Unterrichts durchgeführt. Um Wissbegier und Aufgeschlossenheit zu fördern, werden außerdem disziplinäre und interdisziplinäre Vertiefungs- und Leistungskurse organisiert, auch in Zusammenarbeit mit der Universität oder anderen kulturellen Einrichtungen. BESONDERE FÖRDERUNG HERVORRAGENDER SCHÜLERIn dieser Kategorie sind die Aktivitäten beinhaltet, die durch die anerkannte Qualität des Angebots eine besondere Ergänzung zur normalen Lehrtätigkeit darstellen. Anhand verschiedener Initiativen im wissenschaftlichen, humanistischen, linguistischen, Informatik- und Sportbereich werden die Fachkenntnisse der besonders motivierten und begabten Schüler gefördert. Diese Initiativen isolieren sicherlich nicht die Besten, sondern fördern die Bereitschaft, das Interesse und die Teilnahme aller, um so einen positiven Nachahmungstrieb zu erzeugen. Einige der vielen Initiativen sind:
UNSER BILDUNGSANGEBOTDas Gymnasium plant jedes Jahr zahlreiche Initiativen, die dazu beitragen, die kulturelle, soziale und sozialpolitische Ausbildung zu bereichern. Das Hauptziel ist es, die optimale Leistung jedes einzelnen zu fördern, durch ein entsprechendes Angebot geeigneter Mittel zur Selbsterkenntnis und zur Auseinandersetzung mit der Außenwelt. Dafür werden von den Lehrern Projekte durchgeführt, auch in Zusammenarbeit mit örtlichen Behörden, Wohltätigkeitsvereinen und Experten vor Ort. AKTIVITÄTEN IN DER SCHULEIm laufenden Schuljahr werden während der Unterrichtszeit folgende Aktivitäten durchgeführt: Gesundheitserziehung und Sozialberatung, Sexualerziehung und psychologische Beratung, Umwelterziehung, Ernährungslehre, Verkehrserziehung, Kreatives Schreiben, Erziehung zur interkulturellen Begegnung und leistungsfördernder Unterricht auf disziplinärer und interdisziplinärer Basis. Die Aktivitäten haben das Ziel, das Selbstwertgefühl zu stärken, Kompetenz zur Gruppenarbeit zu vermitteln, zu planen, die Vielfalt der Außenwelt zu begreifen und Situationen zu bewältigen, die zu Risikoverhalten und zu Vernachlässigung der schulischen Pflichten führen können. Wenn es angebracht ist, werden die Aktivitäten unter Mitwirkung auswärtiger Experten durchgeführt, um das Verhältnis Schule-Umwelt zu fördern. AUßERSCHULISCHE AKTIVITÄTENDas Gymnasium ist auch nachmittags geöffnet und bietet so den Schülern Raum und entsprechende Möglichkeiten für eine angemessene Nutzung der Freizeit. Dazu werden Nachmittagskurse angeboten, je nach Vorschlägen der Schüler und Angeboten außerschulischer Einrichtungen mit dem Ziel, die sprachlichen, kreativen und kommunikativen Fähigkeiten, die Nutzung der neuen Technologien und die Leistung in den Schulfächern zu fördern. Die für alle drei Zweige angebotenen Kurse finden bei einer Teilnehmerzahl von mindestens 20 Schülern statt, dauern 20 bis 40 Stunden und erfordern eventuell eine Einschreibegebühr, falls die Mittel der Schule nicht ausreichend sein sollten. Auch in diesem Schuljahr werden unter anderem folgende Aktivitäten angeboten:
BESICHTIGUNGEN UND BILDUNGSREISENDie didaktischen Besichtigungen mit Führung und die Bildungsreisen sind auf die erzieherischen und kulturellen Bedürfnisse ausgerichtet. Sie werden von den dafür verantwortlichen Lehrern vorbereitet und nach den Regeln der Schulordnung durchgeführt. PROJEKT "ON THE MOVE"Dieses Projekt beinhaltet alle kulturellen Aktivitäten, die eine Schulbildung auf europäischer Basis fördern:
Das Marconi nimmt an einem mehrjährigen Schulpartnerschaftsprojekt (Sokrates, Comenius1) teil, das den kulturellen Austausch unter Schulen fördert mit dem Ziel, den Jugendlichen im Hinblick auf eine Zukunft in Toleranz und Frieden eine Bildung von europäischer Dimension zu vermitteln . Maßgebend für dieses Bildungsangebot sind der Austausch mit Klassen anderer europäischer Schulen, der einwöchige Studienaufenthalt während des Schuljahrs in Großbritannien oder Irland und schließlich der internationale Austausch der Schüler, die Dank der Zusammenarbeit mit INTERCULTURA für drei oder sechs Monate oder aber für ein Jahr eine Schule im Ausland besuchen können. EMPFANG, TUTORING UND BERATUNGIn den ersten Wochen jedes neuen Schuljahrs werden ungefähr 20 Unterrichtsstunden dem Empfang der neuen Schüler gewidmet, um sich gegenseitig kennen zu lernen, sich positiv auf die Schule, ihre Strukturen, ihre Regeln und die einzelnen Fächer einzustellen. Besonders wichtig hierfür ist sicherlich das von den Italienischlehrern ausgearbeitete Modul "Lernen wir lernen!" Es dauert etwa 12 Stunden und ist in folgende Unterrichtseinheiten aufgeteilt: Begreifen im Unterricht - Schlüsselwörter eines Textes - Haupt- und Nebeninformationen - Aufzeichnungen - Konzeptpläne. Parallel zu den Aktivitäten von Empfang und Tutoring wird während des Schuljahrs eine Schul- und Ausbildungsberatung durch einen professionellen Berater angeboten, bei der Lehrer, Schüler und Eltern miteinbezogen werden. So sollen die Wünsche, Bedürfnisse, Erwartungen und Gewohnheiten der Schüler erfasst und sie selbst zum Lernen motiviert werden. Wenn sie die falsche Wahl getroffen haben, sollen sie über Alternativen beraten werden. FÜR EINE SICHERE SCHULEDas Marconi hat für alle drei Schulzweige ein Dokument über die Schätzung der Risiken herausgegeben. Darin sind eine Reihe von Eingriffen zur Risikoverhütung in den Schulgebäuden aufgeführt; alle Anlagen und Einrichtungen haben Schutzvorrichtungen und entsprechen den gültigen Sicherheitsbestimmungen.
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